Verfasst von: robhood | 1. Juli 2008

Gelsenzeit!

Dass Gelsen ihre Opfer anhand des angeblich unterschiedlich „süßen“ Blutes auswählen, ist ein Irrglaube. Grund für die Stechattacken ist vorwiegend der „Cocktail“ der Haut, welchen der Mensch Tag für Tag absondert. Dabei ist nicht der von uns Menschen wahrgenommene Schweiß von großer Bedeutung. Vielmehr liebt die potenziel stechwütige Mücke den Geruch aus den kleinen Drüsen. Diese sind über den ganzen Körper verteilt. Je nach Mensch ist die Intensivität des Geruches unterschiedlich, sodass Mücken den einen mehr und andere weniger stechen. Doch dies ist nur der Fall, wenn die Gelse Auswahlmöglichkeiten hat. Ist man also allein unterwegs, ist der Geruch egal.

Mein Tipp: Immer den Hans A. mitnehmen, der wirkt wie ein Magnet, und selber hat man seine Ruhe. – Wenn einen das hysterische Klatschen und Fluchen nicht stört.
Lästig sind übrigens nur die Weiblichen Tiere, da sie Protein zur Bildung der Eier benötigen. Die Mundwerkzeuge der Männchen sind zum Saugen nicht geeignet.


Antworten

  1. Sehr interessant. Zum Glück dürften die Gelsen bei uns in Maria Lanzendorf in den vergangenen heißen Septembertagen des Zeitliche gesegnet haben (während wir am Rande der italienischen Fiebersümpfe im Meer badeten).

    Mir neu, seit ich hier wohne, sind die Kriebelmücken.

    Kann man den Hannes buchen – bisher war ich unser Magnet.

    LG Andreas


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